Asylsozialberatung

Ansprechpartner der Asylsozialberatung:

  • Frau Ramona Greber (ramona.greber@hvmzm.de)
  • Herr Jalal Shinwari (jalal.shinwari@hvmzm.de)

Aktuelle Sprechzeiten an der Anlage:

  • Mittwoch, Donnerstag: 10 bis 15 Uhr
  • Freitag: 9 bis 14 Uhr

Das Aufgabenfeld umfasst die Beratung und Unterstützung der Asylbewerber in allen Lebenslagen unter der Prämisse „Hilfe zur Selbsthilfe“. Oberstes Ziel ist es, die Eigeninitiative zu fördern und ein eigenständiges Leben in unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Schwerpunkte sind die sprachliche und schulische Integration sowie die Arbeitsmarktintegration und die Beratung und Begleitung im Asylverfahren.

Die Aufgaben sind so vielfältig, sodass hier nur einige Beispiele genannt werden können.

  • umfassende Hilfe bei der Integration in Deutschland (Schule, Berufsausbildung, Deutschkurse, Arbeit)
  • Hilfe bei der schulischen Eingliederung von Kindern und Jugendlichen
  • Hilfe bei der frühkindlichen Förderung in Spielgruppen, in der Kinderkrippe und im Kindergarten
  • Beratung über die Rechte und Pflichten in allen behördlichen Verfahren, insbesondere im Asylverfahren, und bei Bedarf Vermittlung an Rechtsanwälte
  • Gewährung von Orientierungshilfen im Umgang mit Behörden, caritativen Einrichtungen, Ärzten u.ä.
  • Hilfe in besonderen Lebenslagen, zB. bei Krankheit, Traumatisierung, Behinderung, persönlichen und wirtschaftlichen Krisensituationen u.ä.
  • Förderung der Bereitschaft zur Rückkehr oder Weiterwanderung in Drittländer sowie Rückkehrberatung und Rückkehrförderung
  • Förderung des gegenseitigen Verständnisses und der wechselseitigen Akzeptanz zwischen Flüchtlingen und Nachbarschaft sowie Förderung des sozialen Friedens
    (Vermittlung bei Konflikten zwischen den Bewohnern/-innen der Asylunterkünfte und der Nachbarn, Maßnahmen zur Förderung der Akzeptanz von Flüchtlingen durch Öffentlichkeitsarbeit. Förderung von Begegnungsveranstaltungen und gemeinsamen Aktivitäten mit der Bevölkerung zur Erleichterung der Kontakte zwischen den Asylbewerbern und der einheimischen Bevölkerung.Vernetzung und Kooperation mit zuständigen Behörden, sozialen Einrichtungen, Bildungsinstitutionen und gesellschaftlichen Akteuren in der Region)
  • Zusammenarbeit mit den Behörden in Einzelfällen sowie Mitwirkung bei Arbeitsgruppen, Foren und Runden Tischen zum Informations- und Erfahrungsaustausch in der Region, Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungsträgern im Rahmen der Einzelfallhilfe.
  • Gewinnung, Begleitung und Schulung von ehrenamtlichen Mitarbeitern/-innen, Initiierung und Begleitung von ehrenamtlichen Projekten, wie z. B. Deutschkursen,
    Anwerbung Ehrenamtlicher für die soziale Betreuung in den Asylunterkünften, Beratung und Koordinierung der Ehrenamtlichen bei ihrer Tätigkeit und ggf. Vermittlung von Grundkenntnissen, soweit dies nicht durch hauptamtliche Koordinatoren erfolgt.
  • Anregung der Projektarbeit von Ehrenamtlichen, wie z. B. Deutschkurse oder Nachhilfeunterricht, Begleitung und Koordinierung der Ehrenamtlichen bei diesen Projekten, soweit dies nicht durch hauptamtliche Stellen erfolgt.

Darüberhinaus fungiert die Asylsozialberatung als Ansprechpartner für die Mitglieder des Helferkreises und die Paten sowie auch für Kindergärten, Schulen, Arbeitgeber, Ärzte und Krankenhäuser.